Besuch der Religionsgruppe 10a/b bei der Emmaus-Gemeinschaft am 29.April 2010
Als wir zum ersten Mal von Emmaus gehört haben, waren wir zunächst kaum informiert, was die Emmaus-Gemeinschaft tut, und vor allem, aus welchen Gründen sie es tut.
Als wir jedoch die Chance bekommen haben einen Tag zu Emmaus zu gehen, konnten wir einige Erfahrungen und Eindrücke sammeln.
Das Erste was uns aufgefallen ist, ist freundliche und liebenswürdige Art dieser Gemeinschaft. Obwohl viele dieser Menschen ein Problem mit direkten Begegnungen mit fremden Menschen haben, sind sie uns stets höflich entgegengekommen und haben uns so gut es ging in den jeweiligen Abteilungen aufgenommen.
Auch positiv war, wie gut die Abteilungen organisiert waren, in denen wir mit angepackt haben. Die Gruppe wurde aufgeteilt in Garten, Küche, Kleidung, Porzellan, Möbel, Bücher und Obdachlosenspeisung, die mehrmals die Woche von Emmaus aus organisiert wird.
Die Gemeinschaft lebt von Spenden und von Verkäufen im Laden (8.000 – 10.000 Euro Umsatz die Woche) und unterstützt die Arbeit vieler Projekte in Deutschland und im Ausland mit Sachen, Geld oder ihrem Arbeitseinsatz.
Natürlich hat jeder Einzelne persönliche Erfahrungen und Eindrücke sammeln können und macht sich ein eigenes Bild dieser Menschen, doch jedem ging es bei den traurigen und harten Geschichten ähnlich, denn wir können uns solche harten Schicksalsschläge nicht vorstellen, die diese Menschen mitmachen mussten.
Für uns ist das Leben hart, wenn wir uns ein bestimmtes Teil nicht kaufen können, wenn uns das Taschengeld ausgegangen ist, und auch unsere Eltern nicht das fehlende Geld zur Verfügung stellen; obdachlos zu sein ohne Chance auf die richtige Bahn zu gelangen und einen positiven Weg zu gehen – das ist hart!
Bei Emmaus haben es alle der Gemeinschaft geschafft, doch noch eine Chance zu bekommen und endlich wieder "normal" leben zu können, so wie es für uns der Alltag ist.
Für die Religionsgruppe: Saskia und Helin






